MONUMENTE UND RUNDGÄNGE FÜR DEN TOURISTEN


PONTE BUGGIANESE
DIE KIRCHE
PLATZ BANDITORI
PLATZ MAGRINI

ALBINATICO
DIE KIRCHE

ANCHIONE
DIE KIRCHE VON CAPANNONE/ANCHIONE



PONTE BUGGIANESE 

DIE KIRCHE
Ursprünglich, zu Anfang des XVI. Jhdts, stand hier nur ein kleines, San Giuseppe geweihtes Oratorium, das wir erstmals in einem Dolkument anläßlich eines Hirtenbesuches im Jahr 1562 erwähnt finden. Wenig später, 1575, wird es im Bericht eines Besuches von Monsignor Castelli erwähnt - mit dem Hinweis auf die Ernennung zur Rektoratskirche mit einem festangestelten Pfarrer. Im Jahr 1628 wurde die Kirche architektonisch komplett neugestaltet. Weitere Umbauarbeiten wurden in der zweiten Hälfte des XIX. Jhdts vorgenommen. Heute hat die Kirche den Namen "Santuario della madonna del Buon Consiglio" und eine ans Barock erinnernde Fassade. Ihr vorgelagert ist ein Tor, das aus drei von Steinsäulen getragen Bögen besteht.
Das dreischiffigen Innere hat eine Gewölbwdecke und einen Chor, der von einer mächtigen Kuppel überragt wird. Der heutige Glockenturm wurde im Zuge von Restaurierungsarbeiten im XIX. Jhdt erbaut. Heute steht er ein wenig entfernt von der Kirche, denn im Jahr 1927 wurde das verbindende Seelsorgerhaus eingerissen, um eine direkte Verbindung vom Platz zur neuerbauten Brücke zu haben. Die Kirche beherbergt im Innern einen sehr schönen Freskenzyklus mit Motiven aus der Bibel und den Evangelien, der ab 1967 von Pietro Annigoni und seinen Schülern geschaffen wurde. Das Taufbecken, in Stein und Marmor, ist ein Werk aus dem XVII. Jhdt und ein Beispiel für das "Privileg", das der Bischof von Pescia der Kirche von Ponte 1643 zugestanden hatte. 1973 mußte es von seinem Platz weichen, um einer Freskenmalerei des Meisters Annigoni Platz zu machen. 
Heute ist es im kleinen Pfarrmuseum, das der Kirche angeschlossen ist, ausgestellt. Hier können Sie zahlreiche geweihte Kirchenkostbarkeiten aus dem XVII. und XVIII. Jhdt bewundern, einige geweihte Statuen des XVII. Jhdts, Reliquienbehältnisse aus dem XVIII. Jhdts und verschieden antike Schriften, unter ihnen eine Ausgabe der Promessi Sposi aus dem Jahr 1832. Vor kurzem ist die Kirche in den Besitz einer außergewöhnlichen Reliquie der Leiden Christi gelangt - ein heiliger Dorn, aufbewahrt in einem kostbaren hölzernen, vergoldeten Reliquienbehältnis aus dem XVIII. Jhdt.




PLATZ BANDITORI
Wenn Sie die Hauptstraße Via Matteotti, auch die Ruga genannt, entlanggehen, bemerken Sie Geschäfte verschiedenster Art und charakteristische Lokale. Die Straße führt auf einen typischen Platz des Ortes, der erst vor kurzem mit großen, monumentalen Skulpturen von Jorio Vivarelli verschönt wurde - die Werke des Künstlers aus Pistoia sind typische Werke der Post-Moderne. Der Platz wurde am 19. Juni 1993 eingeweiht und soll der Toten aller Kriege gedenken. Der Titel des Werkes von Vivarelli, "Geschichtliches Gleichnis - Straße des Widerstandes - die letzte Herausforderung", ist klarer Ausdruck eines Konzepts, das die Geschichte als "Übergang vom Tod zum Leben" versteht. Das Monument besteht aus einer großen, vier Meter hohen Bronzeplastik (der Mensch jeden Zeitalters, beherrscht, getötet, besiegt), von der wie eine Nabelschnur die Straße des Widerstandes und der Hoffnung ausgeht. Sie endet einige Meter entfernt in einer runden Skulptur, die einen Lebensbehälter symbolisiert.
Die ehemalige Elementarschule ist ein schönes altes Bauwerk am Platz und beherbergt heute Büros der Gemeinde und die Gemeindebibliothek. An einer Seite befindet sich eine Büste von Padre Filippo Cecchi, berühmter Priester , Physiker und Mathematiker. An ihn erinnert ebenfalls ein Nachruf, der auf der Frontseite des Gebäudes angebracht ist und eine Büste in der Kirche von Amalia Ciardi Duprè.
 



PLATZ MAGRINI
Der Platz liegt im Süden des Ortes und dient als sozio-rekreativer Treffpunkt. Eingeweiht wurde er von der Gemeinde am 14. Dezember 1990 im Gedenken an den Carabiniere Giovanni Magrini, der sich im Kriege besonders ausgezeichnet hat. Ihm zu Ehren ist ebenfalls das Monument am Eingang des Platzes errichetet.
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ALBINATICO


DIE KIRCHE
Die kleine Ortschaft befindet sich an der Straße nach Monsummano Terme, nordöstlich des Hauptortes. Der Großherzog Leopold II. ließ hier Mitte des XIX.
Jhdts eine große Kirche, die 1857 eingeweiht wurde, errichten. Seit 1946 ist sie eigenständige Pfarrkirche und San Leopoldo gewidmet. Im Inneren haben keine in irgendeiner Art besonderen Kunstgegenstände Verwendung gefunden. Eine schöne Freskenmalerei von Carlo Capecchi (1983) wollen wir allerdings nicht unerwähnt lassen.
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ANCHIONE

DIE KIRCHE VON CAPANNONE/ANCHIONE
Capannone, ein alter Ortsteil von Ponte Buggianese, war einst Zollstation und Landungsstelle für den Vekehr hinsichtlich des Sumpfgebietes. Die örtliche Kirche wird erstmals 1775 in einem Dokument erwähnt.
Im jahr 1804 wurde ein neues Oratorium errichtet, das San Francesco di Paola geweiht war. Heute wird es nicht mehr für Gottesdienste genutzt. Stattdessen wurde 1978 im nahen Anchione eine neue Kirche errichtet,die dem gleichen Heiling geweiht wurde und wo heute das Gemeindeleben stattfindet. 
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Comune di Ponte Buggianese